Parlamentarischer Abend in Niedersachsen mit dem Neurobiologen Hüther
Die Verlagsgruppe BMS, vertreten durch Frau Mirja Ströter, führte die Zuhörer ein in die Welt der Online-Diagnosen und Leselernprogramme, die auch den Lehrern ermöglicht, die knappe Unterrichtszeit bessern und gezielter nutzen zu können.
Dann aber geriet der Abend zu einer schulpolitischen Generaldebatte, die durchaus eine „Ruck-Debatte“ wurde: Denn nicht die Frage, mit welchem Handwerkszeug die Kinder ins Lernen versetzt werden, sondern das Wie und Wer des Lernens stand nun im Vordergrund.
Hierzu gab es, durch neurobiologisch wissenschaftlich untermauerte Thesen von Gerald Hüther, Neurobiologe aus Göttingen, klare Ansagen: Emotionale Ansprache und Atmosphäre des Lernens stehen im Vordergrund, will man im Sinne der Kinder positive Ergebnisse erzielen.
Dazu bedarf es allerdings dringend eines absoluten Umdenkens. Schulen, die Orte des Wohlgefühls werden, brauchen Lehrer und Schulleitungen, die diese emotionale Wärme herstellen. Dazu sind die derzeitigen Schulen in der Regel nicht geeignet.
Minister Stratmann vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die anwesenden Parlamentarier schlossen sich der von Mathias Greffrath moderierten Schuldebatte an.
Im Anschluss an diesen Abend, den der niedersächsische Landesverband ausrichtete, werden die Beteiligten zu weiteren Gesprächen zusammen kommen.
Ergebnis: Der Ruck muss weitergehen!
Fotos: Sebastian Kasten


