Albatros 2008
2008 gehen die Preise an den serbischen Autor Bora Ćosić und seine Übersetzerin Katharina Wolf-Grießhaber.
In er Begründung heißt es:
"Bora Ćosić schildert die Existenz zwischen den Welten. So in seinem jüngsten Buch „Die Reise nach Alaska“, das keineswegs eine Reise in diese Gegend, sondern in seine alte Heimat zum Gegenstand hat. Ćosić spürt die Spuren des Hasses, des Krieges und der Vernichtung auf, er stellt aber auch die Vielgestaltigkeit dar und die Schönheit einer Stadt wie Sarajewo. Wer dieses Buch, das trotz aller Traurigkeit ein schönes ist, gelesen hat, weiß, wie sehr das Schicksal Südosteuropas unser aller Leben bestimmt hat und bestimmen wird und dass wir auf eine friedliche Lösung der Konflikte dieser Region hoffen müssen.
Die Übersetzung von Katharina Wolf - Grießhaber trifft in herausragender Weise den Ton des literarischen Originals.“
Der 1932 in Zagreb geborene und in Belgrad aufgewachsene Bora Ćosić lebt seit 1992 in Berlin und Rovinij. 1969 erschienen der Roman "Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution", weitere Werke sind: „Wie unsere Klaviere repariert wurden" (1968), „Tutori" (1978), „Bel tempo" (1982), „Tagebuch eines Heimatlosen" (1993). In Deutsch zuletzt erschien der Band „Die Reise nach Alaska“ (2007).
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"Bora Ćosić schildert die Existenz zwischen den Welten. So in seinem jüngsten Buch „Die Reise nach Alaska“, das keineswegs eine Reise in diese Gegend, sondern in seine alte Heimat zum Gegenstand hat. Ćosić spürt die Spuren des Hasses, des Krieges und der Vernichtung auf, er stellt aber auch die Vielgestaltigkeit dar und die Schönheit einer Stadt wie Sarajewo. Wer dieses Buch, das trotz aller Traurigkeit ein schönes ist, gelesen hat, weiß, wie sehr das Schicksal Südosteuropas unser aller Leben bestimmt hat und bestimmen wird und dass wir auf eine friedliche Lösung der Konflikte dieser Region hoffen müssen.
Die Übersetzung von Katharina Wolf - Grießhaber trifft in herausragender Weise den Ton des literarischen Originals.“
Der 1932 in Zagreb geborene und in Belgrad aufgewachsene Bora Ćosić lebt seit 1992 in Berlin und Rovinij. 1969 erschienen der Roman "Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution", weitere Werke sind: „Wie unsere Klaviere repariert wurden" (1968), „Tutori" (1978), „Bel tempo" (1982), „Tagebuch eines Heimatlosen" (1993). In Deutsch zuletzt erschien der Band „Die Reise nach Alaska“ (2007).
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